Häufige Fragen: gut zu wissen …

Nein, Sie können ohne ärztliche Therapieverordnung in die Therapie kommen. Es gibt aber Ärzte, die gerne eine kurze schriftliche Verordnung/Anordnung für ihre Patienten schreiben.

Ja, die Krankenkassen bezahlen in der Regel einen Anteil von 70-90% der Behandlungskosten im Rahmen der Zusatzversicherungen (VVG). Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse für Ihren individuellen Zusatzversicherungstyp nach, wie hoch der Anteil der Rückvergütung für die Behandlungsmethode Craniosacral Therapie ist, resp. wie hoch Ihre Deckung ist. Über die obligatorische Krankenkassen Grundversicherung für ärztliche Leistungen (KVG) kann die Craniosacral Therapie nicht abgerechnet werden.

Folgende Krankenkassen anerkennen mich als CranioSacral Therapeuten:

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Die Craniosacral Therapie ist eine sehr sanfte, nicht invasive oder manipulative Therapie, weshalb sie keine Schmerzen verursacht. Allerdings ist es möglich, dass Unbehagen nach der Behandlung auftritt, was mehrere Gründe haben kann. Ein Grund kann sein, dass der Körper vergangene Traumata oder Verletzungen nochmals erlebt, wenn diese vom Gewebe freigegeben werden. Dieses Unbehagen kann wenige Tage andauern. Ausserdem ist es möglich, dass sozusagen "taube" Körperbereiche wiederbelebt werden oder erwachen und sich dadurch kurzzeitig etwas empfindlicher anfühlen. Dies ist jedoch ein gutes Zeichen, dass es zu Bewegung im Körper kommt, dass etwas geschieht und der gesamte Organismus nach einem neuen Gleichgewicht sucht.

Eine Behandlung dauert in der Regel etwa eine Stunde. Bei einer Erstbehandlung macht es meistens Sinn, etwa 1 Stunde und 15 Minuten einzurechnen, da die erstmalige Anamnese/Erfragung medizinisch relevanter Informationen bis zu 15 Minuten benötigen kann und die Behandlung erst danach erfolgt.

Es braucht etwa vier bis fünf Sitzungen, bis ich als Therapeut ein genaueres Bild der Spannungen auf den Körperstrukturen habe. Die Anzahl der Gesamtbehandlungen, die ein/e Patient/in braucht, kann sehr individuell sein. Dies hängt von den entstehenden Prozessen sowie von individuellen Behandlungshintergründen ab.

In einem ausführlichen Gespräch entsteht ein erster Kontakt, bei welchem wichtige Informationen zwischen Patient/in und Therapeut ausgetauscht werden. Bei der nachfolgenden Behandlung setzt der Therapeut verschiedene Techniken zur Diagnose und zur Behandlung ein. Ziel der Behandlung ist, blockierte Gewebe- und Gelenksstrukturen zum Beispiel in den Querverbindungen im Körper, am Hals und am Schädel zu lösen. Dadurch kann der Energiefluss im Körper (von oben nach unten) sowie ein gewisser vom Schädel ausgehender Grundrhythmus wiederhergestellt werden. Die Behandlung findet in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre am liegenden Patienten statt. Der Körper des Patienten vermittelt dem Craniosacral Therapeuten Impulse, was zum entsprechenden Zeitpunkt die richtige Behandlung ist. Um den Rhythmus und die Impulse des Körpers tasten zu können, bedarf es einer gründlichen Ausbildung auf den Gebieten der Medizin und Komplementärmedizin. Die Sitzungen sind auf die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte ausgerichtet.

Nein, ein erfahrener Craniosacral Therapeut arbeitet mit bekleideten Patienten und spürt den Zustand des Körpers durch die Kleidung hindurch. Es ist von Vorteil, bequeme und nicht einengende Kleidung zu tragen.

Nein, im Moment behandle ich keine Kinder. Mein Fokus liegt bei der Behandlung erwachsener Personen. Zusätzliche Ausbildungen für die Behandlung von Kindern mit Craniosacral Therapie werde ich in Zukunft absolvieren.

Unter der Rubrik Craniosacrale Osteopathie finden sie Anwendungsbeispiele oder klicken sie hier:

Zu Anwendungsbeispiele

Kontraindiziert bei Craniosacral Behandlungen sind alle den Hirndruck beeinflussenden Krankheiten. Dies kann z. B. bei Altershirndruck der Fall sein. Patienten mit Schlaganfall (Aneurisma) sollten ebenfalls nicht behandelt werden. Auch bei schweren psychischen Störungen kann die Therapie kontraindiziert sein. Bei Operationen sollten 48 Stunden abgewartet werden und die erste Entzündungsphase abgeschlossen sein.